Dienstag, 29. Oktober 2019

Jessy am Dachstein: Schnee riechen und über 66 Fotos entdecken.

Obern am Dachstein.
Ramsau. Der Hunger auf Schnee wird mit jedem Tag größer. Ein Ort, der nur rund 2 Stunden von München entfernt liegt, und wo der ewige Schnee zu Hause ist, ist der Dachsteingletscher oberhalb von steirischen WM-Ort Schladming. Oben in 2700 m erstreckt sich der östlichste Gletscher der Alpen und bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten auch fernab des Skifahrens.

Dachstein Gletscherbahn.
Jessy aus München hat dort am vergangenen Wochenende die wohl letzten schönen Tage des goldigen Herbstes in den Bergen erlebt und sich oben am Dachstein umgeschaut. Schon die Auffahrt zum Gletscher mit der Südwandbahn ist ein einmaliges Erlebnis. Denn nirgendwo auf der Welt gibt es eine Seilbahn die 1000 Höhenmeter ohne Stütze überwindet und bei der die Mitfahrt auf dem Kabinendach möglich ist. So bekommen die 5 m/s, die es in Richtung Bergstation entgegen geht, eine vollkommen neue Bedeutung. Mit Highspeed geht es die senkrecht abfallende Südwand zum Hunerkogel hinauf. „Ich hatte echt weiche Knie beim Hochfahren. Das ist nichts für Angsthasen.“ fand Jessy nach dem Besuch.
Dachstein Skywalk.
Oben im ewigen Eis angekommen locken Eishöhle, Skywalk, Panoramarestaurant, Hängebrücke und Treppe ins Nichts. Dazu kommen in den kommenden Wochen wieder die Skilifte und ein großes Loipenangebot auf dem Gletscher.

Aber schön der Reihe nach: Schon einmal entlang einer Landesgrenze einen Kaiserschmarrn gegessen. Das ist im Panoramarestaurant möglich. Auf der einen Seite (in Richtung Südwand) ist das Bundesland Steiermark und an der Fensterseite in Richtung Gletscher ist Oberösterreich. Auf der Speisekarte stehen lokale Spezialitäten und Klassiker wie Burger und Pasta.

Direkt an der Bergstation ist auch die Aussichtsplattform Skywalk zu finden, die an einer Stelle durch eine Glasplatte den Blick 250 m in die Tiefe freigibt. Rundherum sind alle wichtigen Gipfel der Hohen Tauern bis hinüber zum Großvendiger und Großglockner zu sehen.

Die Hängebrücke 400 m über dem Abgrund.
Treppe ins Nichts.
Etwas unterhalb der Bergstation auf halben Weg zu den Skiliften geht es dann zum nächsten Nervenkitzel. Über die Hängebrücke, die ganz neue Einblicke in die Dachsteinsüdwand ermöglicht, geht es zunächst zur „Treppe ins Nichts“, wo es auf Glasstufen 400 m über dem Boden hinab geht. Wem das zu viel Adrenalin bedeutet, kann direkt in die Eishöhle gehen, in der immer wechselnde Objekte aus Eis gezaubert werden. Aktuell sind dort Motive aus Europa wie der Eiffelturm, das Brandenburger Tor oder Venedig zu sehen.

In Filzmoos.
Es gibt so viel am Dachstein zu erleben. Alleine Schnee unter den Füßen zu haben, wo es im Tal noch spätsommerlich ist, war eine tolle Erfahrung. Diese Welt aus Schnee und Eis ist etwas ganz besonderes. Die 2 Stunden Fahrt von München lohnen sich wirklich, aber auch Orte unterhalb des Dachsteins wie Filzmoos mit dem markanten Berg Bischofsmütze sind wunderschön.“ fand Jessy als sie wieder in München ankam.
Weitere Infos unter www.derdachstein.at und viele Bilder mehr unter https://flic.kr/s/aHsmHYiZFM
Unser Hotel-Tip für die Dachsteinregion: Hotel Alpenhof in Filzmoos

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