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Mittwoch, 19. Februar 2014

Ein Mariachi bei der Olympiade in Sochi: Ski-Prinz Hubertus von Hohenlohe.

Foto: Mexikanisches Olympisches Komitee
Er ist inzwischen so bekannt wie andere Skirennläufer, die bei Olympia Gold holen, obwohl er nur auf den hinteren Rängen bei Olympia landet.Sochi 2014 ist für Hubertus von Hohenlohe die 6. Olympia-Teilnahme. An den Start geht der "echte Prinz" für die Wintersportnation Mexiko und er ist zugleich auch der einzige Starter seines Landes bei den Spielen 2014. Aber Prinz Hubertus von Hohenlohe ist nicht nur der einzige Mexikaner, sondern auch der älteste Teilnehmer, mit 55 Jahren, bei Olympia.
Foto: Mexikanisches Olympisches Komitee
Wer das ganze primär für einen Marketinggag hält, der irrt. Zu der Staatsbürgerschaft Mexikos kam der eigentlich Deutsche nicht durch irgendwelche blaublütigen Kontakte, sondern aufgrund der Geburt in der Hauptstadt des Landes.
Sicherlich ist Hubertus von Hohenlohe kein Olympiafavorit, den sportlichen Ehrgeiz hat er wohl bei seinen  olympischen Starts in der Vergangenheit und 15 Ski-Weltmeisterschaftsteilnahmen - was auch Weltrekord ist - zur Strecke gebracht mit Ergebnissen, die sich sehen lassen können. Als Resultate kann der Ski-Prinz insbesondere in der Kombination einstellige Platzierungen bei Weltcuprennen vorweisen und bei der alpine Ski-WM 2005 in Bormio wurde der deutsche Mexikaner einen 38. Platz.

In Sochi fällt bei Hubertus von Hohenlohe insbesondere durch seinen eigenenwilligen Rennanzug auf, wo er als "Mariachi" in Anlehnung an Mexiko in den Ring steigt. Samstag beim Slalom in Sochi können wir uns dann wohl möglich auf das letzte Rennen bei Olympia von Hubertus von Hohenlohe freuen. Sein Ziel: "Bestgekleidester Starter bei Olympia zu werden!" In unseren Augen ist sein Auftritt gold-verdächtig!!!


Foto: Mexikanisches Olympisches Komitee